März war’s damals – März ist’s jetzt!

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Mein letzter Blog-Eintrag liegt ziemlich genau drei Jahre zurück. Eigentlich hatte ich nicht im Sinne, diese Art der Einweg-Kommunikation wieder aufzunehmen und noch weniger einen Dialog daraus zu kreieren (letzteres werde ich auch jetzt nicht tun). Die gegenwärtige Corona-Krise und die Reaktionen – die unterschiedlichen Denk- und Handlungsweisen als Reaktion darauf – haben mich bewogen, meinen Blog wieder zu aktivieren.

Immer wieder werde ich gefragt, was ich denn als Alt-Aids-Dissident zum vermeintlichen Corona-Virus zu sagen habe. Und in der Tat, da gäbe es ein paar kritische Bemerkungen. Wie wohl viele aids-Kritiker*innen habe auch ich befürchtet, dass das womit wir uns jetzt konfrontiert sehen, eintreten würde, wenn wir die Hinter- und Untergründe, die zur aids-Krise geführt haben nicht kritisch aufarbeiten. Das ist – wie wohl vieles in der Geschichte der Menschheit – nicht geschehen. Statt dessen gab es dann ‚Virale-Neuauflagen’. Wir erinnern uns an die vermeintlichen Vogel- und Schweinegrippen etc. und jetzt – ganz gross – Corona.

Es zweckloss einen Zug der überhitzt und mit höchster Geschwindigkeit auf sowieso schon wackeligen Geleisen durch die Tiefebene rast mit Palaver über Geschwindigkeit und Richtung oder Spekulationen über die Art des Aufpralls stoppen zu wollen. Hat die Notbremse versagt – und sie hat auch hier wieder versagt – und ist ein Abspringen nicht möglich – in einer globalen Krise, können wir uns dem Drama schlecht entziehen – sollten wir gemeinsam erstmal die Geschwindigkeit drosseln – am besten mit Besonnenheit und Geistesgegenwart! Der Moment aber wenn wir den Zugführer konfrontieren müssen mit der Frage, wie es dazu kam, dieser Moment muss kommen! Neben den überhitzten politischen Kesseln, sieden auch die Kochtöpfe der Medien. Dampf verwehrt die Sicht. Darum verzichte ich zusätzliche einzuheizen!

Denk- und Handlungsanstösse will ich geben. Erstere um praktisches (sprich abkühlendes) Denken zu fördern. Letzteres um sich aus dem Corona-Bann zu lösen. Ganz so wie ich das in meiner Praxis für Biographiearbeit – wenn es um Krisen geht – auch tue.

Besonnenheit ist jetzt angesagt! Gerade unser Handeln – und dazu gehört auch das Wort (gesprochen und geschrieben) – sollte jetzt von Besonnenheit gelenkt sein. Ich hoffe mit meinen Beiträgen etwas zu einer fundierten Besonnenheit beitragen zu können. Um eine gewisse Fundierung herzustellen, werde in den nächsten Blogs darauf hinweisen, was Rudolf Steiner – der Begründer der modernen Geisteswissenschaft – über Viren zum Ausdruck gebracht hat.

Wer einen kritischen Rundumschlag zur Corona-Krise will, dem empfehle ich folgenden Artikel von Christoph Pfluger im aktuellen ZEITPUNKT. Lassen Sie sich vom Titel nicht abschrecken. Konzentrieren Sie sich auf dargelgte Fakten und das Hineinstellen der Corona-Krise in grössere Zusammenhänge – gerade zum Thema Gesundheit – und weniger auf die Prophezeiungen.

https://www.zeitpunkt.ch/die-ruhe-vor-dem-perfekten-sturm

Ich schließe meinen ersten Blog-Eintrag mit einem Zitat von Rudolf Steiner:

„Ein Unglück ist nicht immer bloß ein Unglück. Ein Unglück ist oftmals der Ausgangspunkt für das Erringen menschlicher Größe und menschlicher Stärke.“

Mögen wir die Corona-Krise als solchen Ausgangspunkt gestalten!