Worum es geht

Wege zur Qualität (WzQ) sowohl als Instrument der Qualitätssicherung als auch der Förderung von Mitarbeitenden. „Wie muss eine Gemeinschaft zusammenarbeiten, damit durch den Einzelnen möglichst viel Schöpferisches in ihr zur Erscheinung und damit zur Wirksamkeit kommt und die Qualität der Arbeit und der Dienstleistung den Anforderungen und unterschiedlichen Ansprüchen gerecht wird?“ Dieser Fragestellung widmet sich WzQ. Von der Aufgabenstellung aus gehend wird in weiteren Gestaltungsfeldern umfassend organisations- und individuumsrelevante Aspekte beleuchtet und gemeinsames Verständnis erarbeitet.

WzQ wurde als Verfahren zur Sicherung von Qualität in sozial-therapeutischen Institutionen entwickelt und wird heute in Heilpädagogik und Sozialtherapie, Schulen, Altersheime, Kindergärten und Krankenhäuser in verschiedenen Ländern angewendet.

Wozu WzQ dient

WzQ hilft Organisationen und Institutionen, u.a. wenn es darum geht

  • Qualität zu sichern und Qualitätsmerkmale zu erarbeiten
  • Eigeninitiative und Verantwortung der Mitarbeitenden zu stärken
  • Weiterbildungsbedarf zu erkennen und definieren
  • die Betroffenengruppen (stake-holders) besser einzubeziehen
  • die Organisation zu entwickeln
  • im eigenen Umfeld System verändernd wirken zu können

Für wen WzQ sinnvoll ist

Neben Institutionen mit Interesse an Qualität und Mitarbeiterzufriedenheit auch für:

  • NGOs, Akteure der Zivilgesellschaft, denen daran gelegen ist Systeme zukunftsfähig zu verwandeln wird durch WzQ eine Möglichkeit geboten, mit der Systemänderung im Eigenen zu beginnen.
  • Gemeinwesen, die sich eine Aufgabe ins Zentrum stellen wollen, wird die Möglichkeit geboten diesen Sinn dahingehend zu gestalten, dass sowohl ihr gemeinsames Schaffen als auch der Beitrag jedes/jeder einzelnen darauf ausgerichtet ist.
  • Soziale Dienstleistungsunternehmen, die ihr Engagement benutzernahe gestalten wollen
  • Verwaltungen die ihren Dienst bürgernahe durch die eigenen Mitarbeitenden getragen erleben wollen.

Methoden und Umfang

Das Verfahren ist methodisch so aufgebaut, dass die verschiedenen Einflussgrössen auf die Leistungsfähigkeit einer Arbeitsgemeinschaft in ihrer Eigenart und Eigengesetzlichkeit erarbeitet werden. In einem nächsten Schritt werden Vorgehensschritte entwickelt, durch die diese Einflüsse gezielt eingesetzt werden können. Dabei kann auf bewährte Methoden der Organisationsentwicklung zurückgegriffen werden, soweit sie zum gewählten Verfahrensansatz passen und zur Umsetzung benötigt werden.

Die Inhalte sind vorgegeben. Die zwölf Gestaltungsfelder können auch einzeln bearbeitet werden. Die Verfahrenstiefe richtet sich nach dem Auftrag.

Mehr Informationen unter: http://wegezurqualitaet.info/home