Worum es geht

Lernen durch Engagement (LdE, engl. Service-Learning) verbindet gesellschaftliches Engagement mit Bildung. So wird Lernen praxisnah und handlungsorientiert. Menschen lernen, dass es sich lohnt, sich für die Gemeinschaft einzusetzen. Soziale und demokratische Kompetenzen werden erlernt. Dadurch profitieren sowohl die Teilnehmenden als auch die Gemeinschaft.

Wozu Lernen durch Engagement dient

Übergreifendes Ziel ist, durch Lernen durch Engagement die Zivilgesellschaft und damit die Demokratie zu stärken. Die Gesellschaft profitiert dabei nicht nur vom ganz konkreten Engagement, sie gewinnt auch eine engagierte Generation, die gelernt hat, dass sie durch ihr Handeln einen Unterschied machen kann. Vor diesem Hintergrund versteht sich das Konzept Lernen durch Engagement als Handlungsanleitung für die Bildung von Sozialkapital.

Lernen durch Engagement fördert gesellschaftliche Partizipation und somit

  • Zugehörigkeit
  • Empathie
  • Verantwortung
  • Demokratieund Sozialkompetenz
  • Handlungswissen

Zudem kann Lernen durch Engagement helfen Einsatz- und Arbeitsmöglichkeiten zu erschließen.

Für wen Lernen durch Engagement sinnvoll ist

Lernen durch Engagement kann allen helfen, die sich in eine Gemeinschaft einbringen wollen besonders aber hilft es

  • Menschen den Einstieg in ein Gemeinwesen zu ermöglichen (z.B. Migrantinnen und Migranten).
  • Jugendlichen und junge Erwachsene mit Anschlussschwierigkeiten Türen zu öffnen und
  • Generationen zu verbinden

Methoden und Umfang

Lernen durch Engagement ist ein dynamischer und kreativer Gruppenprozess, der die Beziehungen innerhalb der Gruppe und Kontakte zum Gemeinwesen gezielt aufbaut und fördert.

Das Angebot richtet sich stark an den Möglichkeiten und Anliegen der jeweiligen Gruppe aus. Neben der Arbeit mit Werten, Tugenden und Glaubenssätzen und der Demokratiebildung finden Elemente der Arbeit mit Gruppen Anwendung.

Umfang und Kosten richten sich nach dem Auftrag.