Worum es geht

Engagierte Bürgerinnen und Bürger (Bürgerbeteiligung*) stärkt Demokratie und fördert demokratisches Verständnis. Einbeziehen heißt Bürgerinnen und Bürger zu stärken und Demokratie zu fördern. Demokratie lässt sich demnach an den Möglichkeiten der Teilhabe aller Betroffenen messen.

Bürgerbeteiligung* (Partizipation) bedeutet die Einbeziehung der Betroffenen in Findungs- und Entscheidungsprozessen (im Sinne von Deliberation). In Entscheidungsfindungsprozessen steigert Partizipation die Effektivität und verhilft Entscheiden zu einer höheren Legitimation. Dabei kann Partizipation unterschiedliche Beteiligungsformen annehmen, von Mitbestimmung über Entscheidungskompetenz zu Entscheidungsmacht.

Partizipation motiviert Bürgerinnen und Bürgern sich – über Wahlen und Abstimmungen hinaus – aktiv in die Politik und die Gestaltung eines Gemeinwesens einzubringen. Sie stärkt Eigenverantwortung und Selbstorganisation in der  Bevölkerung.

Für wen Bürgerbeteiligung* sinnvoll ist

Jedes Gemeinwesen, das der Demokratie verpflichtet ist, sollte entsprechend nach der höchst möglichen Bürgerbeteiligung* streben.

Wann Bürgerbeteiligung* hilfreich ist

Bürgerbeteiligung* hilft Gemeinwesen in die Zukunft zu bringen, gerade wenn es darum geht

  • Vorschläge zur zukunftsfähigen Gestaltung eines Gemeinwesens zu erarbeiten, die eine breite Akzeptanz finden sollen
  • bei umstrittene Themen breiter abgestützte und lösungsorientierte Entscheidungen zu finden
  • Gemeingüter im Sinne der betroffenen Bürgerinnen und Bürger zu gestalten und nutzen
  • Konflikte, die ein Gemeinwesen spalten, breitenwirksam zu lösen

Methoden und Umfang

Neben deliberativen Methoden und der Dreigliederung des Sozialen Organismus finden Elemente unterschiedlicher Methoden der Arbeit mit Gross- und Kleingruppen Anwendung.

Die Angebote richten sich dabei in Inhalt und Umfang nach dem Auftrag und zeichnen sich durch solide Grundlagen und eine hohe Methodenvielfalt aus.

*immer Bürgerinnen und Bürger gemeint